Dieses Museum ist das einzige Museum, welches sich ausschließlich mit dem Nutztier Schwein beschäftigt. Wir verstehen uns als Bewahrer und Informationsquelle über das Schwein auf ehrenamtlicher Basis. Aus diesen Gründen können wir zu den Öffnungszeiten keine lebenden Schweine zeigen. Gruppen und wissbegierigen Besuchern können wir fachkundige und thematisch konzentrierte Führungen bieten! Besuchen Sie uns am Rande der Stadt Berlin und Teltow.

Aktuelles

Mai 2019, das Museum ist an den Sonnabenden planmäßig geöffnet

Bei kurzfristigen Änderungen bitten wir um Ihr Verständnis. Wir informieren hier darüber.

Selbstverständnis

Förderverein e.V.

Museumsverein Förderverein e.V.

Der Förderverein Deutsches Schweinemuseum Ruhlsdorf e.V., Betreiber des Deutschen Schweinemuseums, wirbt um Spenden, neue Mitglieder und um die Bereitsstellung geeigneter Ausstellungsobjekte (Gegenstände, Dokumente, Bildmaterial u.ä.) durch Verkauf, Leihgabe und Schenkung. Er recherchiert und gestaltet Sonderausstellungen und realisiert den Nachbau historischer Stallanlagen. Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion Bonn (ZDS) ist Mitglied im Förderverein und unterstützt das Museum ideel.

Mitglieder und Mitgliedschaft

Zu unseren derzeit 74 Mitgliedern zählen ebenfalls bedeutende Schweinezuchtverbände und Zuchtunternehmen. Mitgliedsbeitrag im Jahr: - für Personen: 15,- EUR - für juristische Personen: 50.- EUR Beitrittsgebühr: 10,- EUR Werden Sie Mitglied !Interessierte sind zur Mitarbeit eingeladen. Vor allem die Bereitstellung von Material hilft uns in der Erfüllung unseres Vereinszieles.
Geschichte

Entstehung Geschichte

Südlich von Berlin wurde im Jahr 1918 in Ruhlsdorf die erste Lehr- und Versuchswirtschaft für Schweinehaltung gegründet. Sie übte acht Jahrzehnte auf die gesamte deutsche Schweinehaltung einen nachhaltigen Einfluss aus. Die hier erzielten Versuchsergebnisse und die „Ruhlsdorfer Ausbildung“ genossen einen guten Ruf. Die Idee zur Gründung eines Museums für das Schwein als Nutztier entstand Anfang der 90er Jahre. Als Standort kam fast zwangsläufig die traditionsreiche Anstalt in Frage. Nach Vorbereitung durch eine Interessengemeinschaft wurde das einzige Museum dieser Art in Deutschland 1993 eröffnet. Wir wollen sowohl dem Fachmann als auch einem breiten Publikum die historische Entwicklung der Schweinehaltung in Deutschland nahe bringen. In einer Zeit, da immer weniger Menschen mit der Landbewirtschaftung verbunden sind und die Ernährungswirtschaft mitunter in die Schlagzeilen gerät, kommt dieses Anliegen dem fachkundigen Informationsbedürfnis in anschaulicher Weise entgegen. Es befindet sich auf dem Standort des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) Brandenburgs, ist aber unabhängig und wird von dem Förderverein "Deutsches Schweinemuseum Ruhsldorf e.V." betrieben.