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Inhalte der Daueraustellung

In der Dauerausstellung wird gezeigt

  • Wie aus dem Wildschwein Hausschweinerassen entstanden sind.
  • Wie sich die Schweinerassen entwickelt haben.
  • Wie die Schweine gehalten und gefüttert wurden.
  • Wie sich die Fortpflanzungstechnik entwickelte.
  • Wie die Leistungsprüfung erfolgte.
  • Wie die Schweinegesundheit gesichert wird.
  • Wie sich die Schweinezüchter organisierten.
  • Wie bedeutende Persönlichkeiten wirkten.
  • Wie das Schwein umfassend und restlos verwertet wird.
  • Wie das Schwein kulturgeschichtlich gesehen wird.

 

 

 

 

Ausstellungsräume

In 7 thematisch gegliederten Räumen und im Aussenbereich wird Ihnen auf 500 m2 anschauliches Fachwissen zum Schwein präsentiert.

Nehmen Sie sich Zeit mit und nutzen Sie auch die Gelegenheit einer Führung.

Historischer Nachbau eines süddeutschen Schweinekobens

Der im Ruhlsdorfer Museum ausgestellte Schweinekoben ist ein im Jahr 2000 errichteter orginalähnlicher Nachbau eines Objektes aus dem Thüringer  Freilichtmuseum Hohenfelden. In solchen Ställen wurden die Schweine seit dem Mittelalter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts in Süd- und Mitteldeutschland gehalten. Diese Haltung war alles andere als tiergerecht  (Belichtung, schlechte Wärmedämmung und Luftzirkulation sowie ungenügende Bewegungsmöglichkeit). Von Generation zu Generation führte dies zu einer verstärkten Konstitutionsschwächung. Massiv gebaute Ställe galten häufig als „Betonsärge“. Erst durch die verschiedenen Lochow-Ställe, die vorwiegend in Norddeutschland nach dem  Entwurf Ferdinand von Lochow-Petkus in den 20er bis 50er Jahren errichtet wurden, kam es zu einer entscheidenden Verbesserung der Haltungsbedingungen der Nutzschweine.

Weit verbreitet waren auch gemauerte Buchten mit einer Holztür und einem von außen zugänglichem Futtertrog. Auf vielen Bauerngehöften kann man Reste dieser Schweinebuchten noch heute finden. Früher wurde in der bäuerlichen Wirtschaft 1-2 Schweine gehalten, die mit vielerlei "Abfällen" gefüttert wurde.

Die heutigen modernen Schweineställe wurden meist unter dem Zwang der Rationalisierung, d.h. zu kostengünstiger Produktion errichtet. Jedoch sind die Haltungsbedingungen mit dem Schweinekoben früherer Zeiten nicht vergleichbar. Es wird  sehr auf die Bedürfnisse der Tiere geachtet, und es müssen auch hohe Mindestanforderungen an den Tier- und Umweltschutz eingehalten werden.

Kontakt/Standort

Förderverein Deutsches Schweinemuseum e.V.
Dorfstraße 1
14513 Teltow OT Ruhlsdorf
Tel.:(03328) 436-145
Tel/Fax/AB:(03328) 309139
schweinemuseum@yahoo.de

Öffnungszeiten

Mai bis September (geändert seit 2015)
jeden Samstag
13-17 Uhr
Absprachen für gesonderte Öffnungszeiten und für Gruppen
(per mail oder Telefon)

Eintritt

Erwachsene:  3,00 € 
Ermäßigt:       2,00 € 
Kinder bis 14 Jahre frei